Bundesweit einheitliche Sachkundeprüfung für 
Hundehalter und -interessierte


 


* - Hundeschulen mit zertifizierten Hundetrainern nach D.O.Q.-Test PRO
Organisationen, die D.O.Q.-Test 2.0
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Was ist D.O.Q.-Test 2.0?

Mit dem Dog-Owners-Qualification-Test 2.0, kurzum
D.O.Q.-Test 2.0, können sowohl Neuhundehalter als auch erfahrene Hundehalter seit Oktober 2007 ihre Sachkunde rund um den Hund in einem bundesweit einheitlichen Test unter Beweis stellen.

Der D.O.Q.-Test 2.0 besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Prüfungsteil. Dabei kann der Theorie-Teil wahlweise als computergestützte oder als klassische Papier-und-Bleistift-Prüfung erfolgen. Bei bestandener theoretischer Prüfung erhält der Hundehalter ein Zertifikat ausgestellt, welches ihn zur Teilnahme am praktischen Teil der D.O.Q.-Test 2.0-Prüfung berechtigt.

Warum D.O.Q.-Test 2.0?

Hunde tun Menschen gut! 

Das ist mittlerweile nicht nur unter Hundehaltern hinlänglich bekannt, sondern in zahlreichen Studien wissenschaftlich belegt. 

Hunde haben einen positiven Einfluss auf Lebensqualität und Gesundheit und werden als Helfer für kranke und behinderte Menschen eingesetzt. Sie sind geduldige Zuhörer für Kinder und akzeptieren Menschen, unabhängig von gesellschaftlicher Position und Aussehen. 

Seit Jahrtausenden leben Menschen und Hunde eng zusammen, dabei haben sich Hunde immer den wechselnden Lebensbedingungen angepasst.

Hunde machen das, was sie gelernt haben! 

Manchmal aber stößt der älteste Freund des Menschen nicht auf Sympathie. „Schlechtes Benehmen“ ist die wichtigste Ursache hierfür, Umfragen belegen dieses. Hunde, die durch anhaltendes Bellen, Zerren an der Leine, Hochspringen an fremden Personen oder aggressives Verhalten gegenüber Artgenossen oder gar Menschen auffallen, tragen erheblich dazu bei, die öffentliche Meinung negativ zu beeinflussen. Schuld dabei ist - in den allermeisten Fällen - die mangelnde Kompetenz und Sachkenntnis des Halters.  

Die Bundestierärztekammer befürwortet seit Jahren bereits die Sachkunde bei Hundehaltern, nicht zuletzt schon aus tierschutzrechtlicher Sicht. Dieser Ansatz scheint uns doch auf Dauer erheblich erfolgsversprechender zu sein als die derzeit geltenden Regelungen, die auf „Rasselisten“, Maulkorb- oder Leinenzwang basieren und bislang nachweislich keine Verbesserung der Situation gebracht haben.

D.O.Q.-Test 2.0 beugt Problemen vor!

Lernen Sie als verantwortungsbewusster Hundehalter dazu, damit Ihr Hund lernen kann „gesellschaftsfähig“ zu sein. Untermauern Sie Ihre Kenntnisse mit D.O.Q.-Test 2.0. 

Sachkundige Hundehalter mit gut erzogenen Hunden genießen eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung und fördern zusätzlich das positive Bild des Hundes in der Öffentlichkeit! 

Gut erzogene Hunde fallen positiv auf! 

Die Arbeitsgemeinschaft Hundehaltung (AG-H) in der Bundestierärztekammer hat gemeinsam mit auf Verhaltenstherapie spezialisierten Tierärzten, veterinärmedizinischen Fakultäten und professionellen Hundeausbildern einen umfangreichen Fragenkatalog entwickelt, der von der Tierärztlichen Arbeitsgemeinschaft Hundehaltung e.V. (TAG-H) fortgeführt wird. Dieser ist für den bundesweiten Einsatz geeignet und aufgrund der einheitlichen Durchführung in einem Höchstmaß objektiv, gültig und zuverlässig.

D.O.Q.-Test 2.0 wird unterstützt von folgenden Verbänden, Körperschaften des öffentlichen Rechts, Vereinen und Firmen:


-  BTK Bundestierärztekammer e.V.
-  Tierärztekammer Schleswig-Holstein K.d.ö.R.
-  Tierärztekammer Niedersachsen K.d.ö.R.
-  GTVMT – Gesellschaft für Tierverhaltenstherapie e.V.   
-  Tierärzte ohne Grenzen e.V.
-  TVT - Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V.
 
-  Albrecht GmbH – Vet.-med. Erzeugnisse
-  Boehringer Ingelheim Vetmedica GmbH
-  DJV – Deutscher Jagdschutz-Verband e. V.

Die Schutzrechte hält die TAG-H e.V..



„Wie der Herr, so’s Gescherr“, sagt schon der Volksmund und betont damit die Bedeutung kompetenter Anleitung eines Schutzbefohlenen durch sein „Leittier“. In Bezug auf die Anerkennung des Hundes in unserer Gesellschaft bedeutet das: Wer über gute Kenntnisse im Umgang mit Hunden verfügt und diese in der Praxis sinnvoll einsetzt, trägt wesentlich dazu bei, die allgemeine Einstellung zum Hund positiv zu beeinflussen. Der D.O.Q.-Test 2.0, den Tierärzte ihrem Klientel anbieten können, bietet hierfür wichtige Hilfestellung.



Bei allen Signalen (Kommandos), die wir unseren Hunden geben, ist es wichtig, dass a) die akustischen Signale kurz, laut, deutlich und eindeutig sind,
b) akustische Signale durch dem jeweiligen Kommando klar zugeordnete Gebärden/Handzeichen unterstützt werden (dies zahlt sich aus, wenn unsere Hunde im Alter eventuell taub werden).



c) unsere Körpersprache dasselbe ausdrückt wie unsere akustischen und optischen Signale. Im Bild rechten Bild z. B. lobt die Besitzerin ihren Hund zwar mit Worten, bedroht ihn aber aus seiner Sicht gleichzeitig, indem sie sich über ihn beugt und die Hand auf seinen Kopf legt.